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Technologie

Composable Commerce

Composable Commerce ist ein modularer Architekturansatz, bei dem E-Commerce-Systeme aus einzelnen Best-of-Breed-Komponenten zusammengestellt werden statt auf eine monolithische Plattform zu setzen.

Composable Commerce geht einen Schritt weiter als Headless Commerce: Statt nur das Frontend zu entkoppeln, werden alle Komponenten — Checkout, Search, PIM, CMS, Payment — als unabhängige Services ausgewählt und über APIs verbunden.

MACH-Architektur

Composable Commerce basiert auf dem MACH-Prinzip: Microservices, API-first, Cloud-native, Headless. Jede Komponente ist austauschbar, skalierbar und unabhängig deploybar.

Composable vs. Monolith vs. Headless

AnsatzBeschreibungFlexibilität
MonolithAlles aus einer Plattform (Shopify, Shopware)Gering
HeadlessFrontend entkoppelt, Backend monolithischMittel
ComposableAlle Komponenten individuell wählbarMaximal

Typische Composable-Commerce-Komponenten

  • Commerce Engine: commercetools, Medusa, Elastic Path
  • Frontend: Next.js, Remix, Nuxt
  • CMS: Contentful, Storyblok, Sanity
  • Search: Algolia, Typesense, Meilisearch
  • PIM: Akeneo, Pimcore
  • Payment: Stripe, Adyen, Mollie
  • Checkout: Bold Commerce, Fast

Wann Composable Commerce?

Entscheidungshilfe

Composable Commerce lohnt sich für Unternehmen mit €10 Mio.+ Onlineumsatz, komplexen Multi-Channel-Anforderungen und einem dedizierten Tech-Team. Für die meisten KMU ist Shopify oder Shopware die kosteneffizientere Wahl.

Herausforderungen

  • Komplexität: Integration und Wartung vieler Einzelkomponenten erfordert tiefes technisches Know-how.
  • Kosten: Die Summe der Einzellizenzen kann höher sein als eine All-in-One-Plattform.
  • Team-Anforderungen: Dediziertes Engineering-Team für Betrieb und Weiterentwicklung nötig.

Häufige Fragen