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Technologie

Headless CMS

Ein Headless CMS verwaltet Inhalte zentral und liefert sie über APIs an beliebige Frontend-Kanäle — Website, App, Kiosk oder Social Media — ohne vorgegebene Darstellungsschicht.

Ein traditionelles CMS (wie WordPress) verknüpft Content-Verwaltung und -Darstellung. Ein Headless CMS trennt diese Schichten: Inhalte werden über eine API bereitgestellt und können von jedem Frontend konsumiert werden.

API-first Content

Im Headless CMS gibt es kein „Theme" oder „Template" — Inhalte werden als strukturierte Daten über REST oder GraphQL APIs geliefert. Das Frontend bestimmt, wie die Inhalte dargestellt werden.

Beliebte Headless CMS

CMSTypStärke
ContentfulSaaSEnterprise, starke API
StoryblokSaaSVisual Editor, DACH-Fokus
SanitySaaSEchtzeit-Kollaboration, flexibel
StrapiOpen SourceSelf-hosted, kostenlos
HygraphSaaSGraphQL-native

Headless CMS im E-Commerce

Für E-Commerce-Shops ist ein Headless CMS besonders wertvoll, wenn:

  • Content-Marketing zentral ist: Blog-Artikel, Guides und Landingpages sollen unabhängig vom Shopsystem gepflegt werden.
  • Multi-Channel-Content nötig ist: Dieselben Inhalte auf Website, App und In-Store-Displays.
  • Headless Commerce genutzt wird: Shopify Storefront API + Headless CMS + Next.js ist ein verbreiteter Stack.

Vorteile

  • Frontend-Freiheit: Jedes Framework (Next.js, Nuxt, Remix) als Frontend nutzbar.
  • Omnichannel: Content einmal erstellen, überall ausspielen.
  • Performance: Statische Seiten (SSG) für blitzschnelle Ladezeiten.
  • Team-Workflows: Content-Teams arbeiten unabhängig vom Entwickler-Team.

Shopify + Headless CMS

Eine beliebte Kombination: Shopify für Produkte und Checkout, ein Headless CMS (z. B. Storyblok) für redaktionelle Inhalte, und Next.js als Frontend. So bekommst du das Beste aus beiden Welten.

Häufige Fragen